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Parodontitis ist
eine bakterielle, entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates.
Diese führt zur Lockerung und im späteren Zeitverlauf
zum Verlust der Zähne.
Dabei
ist das Zahnfleisch häufig geschwollen, gerötet
und blutet dabei leicht. Durch die sich entwickelnden
Bakterien im Zahnbelag werden Gifte produziert, die eine
Entzündung auslösen.
Dadurch
entsteht eine Zahnfleischtasche, die auch mit Verwendung
der Zahnbürste nicht mehr gereinigt werden kann.
Die Entzündung geht auf den Kieferknochen über
und damit verlieren die Zähne ihren Halt.
Karies und Parodontitis sind
keine Seltenheit. Ein Großteil der Bevölkerung
leidet an Karies und Paradontitis. Regelmäßige
Zahnpflege ist der erste Schritt, um das Risiko zu reduzieren. Sie
reicht jedoch nicht aus. Besonders wenn man bedenkt,
dass kranke Zähne und ein entzündetes Zahnbett
zum Teil schwere Folgen für den ganzen Körper
bis hin zu Herzerkrankungen nach sich ziehen können.
Das
muß nicht sein!
Patienten
mit einer Parodontitis leiden
fast immer unter starkem und unangenehmem Mundgeruch.
Dies ist oftmal störend für den Partner und
die Familie. Nach einer Behandlung stellt sich ein gesunder,
frischer Atem von selber wieder ein.
Die
wichtigsten Alarmzeichen sind somit:
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Zahnfleischbluten
-
Zahnlockerung
-
Mundgeruch
Bei
der Feststellung solcher Symptome sollten Sie uns aufsuchen.
Wir können dann anhand einer gründlichen Untersuchung
, Ausmessung der Zahnfleischtaschen und einer Röntgenuntersuchung
feststellen ob eine Parodontitis vorliegt
und wie hoch deren Schweregrad ist.
Je
früher eine Parodontitis erkannt
wird, um so besser sind die Heilungschancen.
  
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Die
Behandlung der Zahnbetterkrankung läuft in drei Abschnitten
ab:
1.
Vorbehandlung:
In
einer ersten Sitzungen wird neben Erstellung des Mundhygienestatus,
der Röntgenbilder, und Anfärben der Beläge
die individuelle Situation bestimmt. Die dafür richtigen
Pflegemittel wie elektrische Zahnbürste, Interdentalbürsten,
Zahnpasta und Spüllösungen werden besprochen
und mit der richtigen Putztechnik demonstriert.
Der Nutzen einer Laseranwendung bei Ihrem individuellen Erkrankungsgrad
wird erklärt. Auf Wunsch erhalten Sie detaillierte Unterlagen über
die Lasertechnik und deren private Kosten, da die Krankenkassen sich
in den seltesten Fällen daran beteiligen.
Es
erfolgen professionelle Zahnreinigung (siehe auch bei PZR)
durch Frau Becker, die damit einen
großen Teil der sichtbaren Beläge entfernen. Die
Durchführung einer Analyse auf sogenannte Parodontitiskeime
durch ein Speziallabor ist möglich.
Sie
erfolgt meist unter lokaler Betäubung. Hierbei werden
bei leichten Parodontitisformen die vertieften Zahnfleischtaschen
von Bakterien, Zahnstein und Belag gesäubert.
In
weiter fortgeschrittenen Fällen können verschiedene
Behandlungsmethoden eingesetzt werden, um die Erkrankung
zu stoppen.
Zu diesen modernen Methoden gehört an erster Stelle der Laser sowie
die Anwendung von Knochenersatzmaterial.
Sie
ist der wichtigste Abschnitt. Der Parodontitispatient
sollte regelmäßig alle 3-6 Monate Zähne
und Zahnfleisch kontrollieren und eine professionelle
Zahnreinigung (PZR) durchführen
lassen. Am Wichtigsten ist aber die eigene, gute und
regelmäßige häusliche Zahnpflege.
KEIN
ZAHNBELAG - KEINE KARIES - KEINE PARODONTOSE
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FAQs
Paradontose (Häufig
gestellte Fragen)
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Ist
eine Parodontits alterabhängig?
-
Nein,
auch Jugendliche können parodontal erkranken.
Das Parodontoserisiko steigt aber mit dem Alter! In
der westlichen Welt leiden über 87% der über
35jährigen an unterschiedlichsten Formen parodontaler
Erkrankungen. Parodontits ist
auch als eine Zivilisationskrankheit zu sehen.
Ist
eine Parodontits heilbar?
-
Dies
ist von vielen Faktoren abhängig: Zeitpunkt der
Erkennung, Bakterientype (Pathogenität), Heilung,
(im Alter schlechter), Qualität der eigenen Pflege,
Genußgifte (Rauchen, Alkohol), Immunsystem, allgemeiner
Gesundheitszustand und Regelmäßigkeit beim
Recall (Prophylaxe). Bei hoher Motivation und Mitarbeit
ist eine Regeneration oder aber zumindest ein Stillstand
zu erwarten.
Ist
die Parodontosebehandlung schmerzhaft?
- Dies
ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Die
Laseranwendung ist schmerzlos, die Reinigung mit den
Airscalern kann unter Umständen schmerzhaft sein.
In diesem Fall sollte man örtlich betäuben.
Bezahlt
die Krankenkassen die Parodontosebehandlung?
Wird
die professionelle
Zahnreinigung von der Krankenkassen übernommen?
- Nein,
Sie muß privat bezahlt werden und kostet je nach
individuellem Aufwand bis zu 100 €.
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Hier
bekommen Sie noch weitere Informationen zu diesem Tema www.parodontosehilfe.de |
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