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In
dieser Rubrik möchten wir Ihnen interessante Neuigkeiten
der Wissenschaft und Medizintechnik näher bringen.
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Tipps für gesunde Zähne
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Homocystein
ist ähnlicher Risikofaktor wie Rauchen
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Schon seit einigen Jahren weisen Wissenschaftler darauf hin,
dass dem Herz-Kreislauf-System und insbesondere den Blutgefäßen
Gefahr nicht nur von zu hohen Cholesterin- und Fettwerten
sowie dem Tabakrauchen droht. Das Risiko für eine Arterienverkalkung,
Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt gleichermaßen,
wenn im Blut zu viel Homocystein zirkuliert.
Doch die Appelle, den Homocystein-Spiegel spätestens
ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig kontrollieren
zu lassen, sind bislang erfolglos geblieben. Ein wichtiger
Grund für die mangelhafte Nutzung der Homocystein-Bestimmung
mag sein, dass die Kosten dafür meist nicht von den
gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.
Homocystein ist zwar eine schwefelhaltige Aminosäure,
die zwar bei jedem Menschen als normales Zwischenprodukt
im Stoffwechsel entsteht, die aber auch als hochpotentes
Zellgift gilt. Schaden richtet Homocystein vor allem an den
empfindlichen Wänden der Blutgefäße an, weil
es dort oxidative Stressbelastungen vermittelt. Dadurch können
Entzündungsreaktionen in Gang gesetzt und die Blutgerinnungsneigung
verstärkt werden. Beides sind Faktoren, die auf lange
Sicht die gefürchteten Arteriosklerose und damit Herzinfarkt
und Schlaganfall fördern.
Unter normalen Bedingungen wird Homocystein im Körper
rasch ab- oder umgebaut und so unschädlich gemacht.
Für die zügige Entgiftung sorgen vor allem drei
Mikronährstoffe: Folsäure (Vitamin B9), Vitamin
B12 und Vitamin B6. Bereits im Jahr 2007 hatte das deutsche
Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke
hierzu eine Untersuchung mit fast 1.000 Personen durchgeführt.
Das Ergebnis: Menschen, die schlechter mit den Vitaminen
Folsäure und B12 versorgt waren, hatten ein mehr als
doppelt so hohes Risiko für einen Schlaganfall als jene
Studienteilnehmer, bei denen man hohe Folsäure- und
B12-Werte gemessen hatte.
Klappt die Versorgung mit diesen B-Vitaminen also nicht optimal,
steigt der Homocystein-Spiegel im Blut an - und damit auch
das Arteriosklerose-Risiko. Als ungefährlich gelten
Homocysteinwerte unter zehn bis zwölf Mikromol/Liter
im Blutplasma. Schon eine Erhöhung um nur fünf
Mikromol/Liter steigert das Risiko für Gefäßerkrankungen
bei Männern um 60 Prozent, bei Frauen sogar um 80 Prozent.
Grundsätzlich nimmt die Homocystein-Konzentration im
Blut mit dem Lebensalter zu. Eine Ursache ist vermutlich,
dass bei älteren Menschen häufig die Aufnahme des
Vitamins B12 durch Magen-Darmerkrankungen nicht mehr ausreichend
gut funktioniert. Darüber hinaus gilt die Versorgung
der Bundesbürger mit Folsäure allgemein als unzureichend.
Teilweise liegt dies an einer nicht ausgewogenen Ernährung
mit einem zu geringen Anteil an grünem Blattgemüse
und frischem Obst, teilweise aber auch daran, dass die Folsäure
sehr hitze- und lichtempfindlich ist. Große Mengen
des Vitamins gehen daher schon beim Transport, der Lagerung
und beim Erhitzen der Lebensmittel verloren.
Regelmäßige
Kontrolle wird empfohlen.
Insbesondere
Menschen mit schon bekannten Gefäßerkrankungen
wird empfohlen, ihren Homocystein-Spiegel von einem Arzt
bestimmen zu lassen. Werden dabei überhöhte Werte
festgestellt, raten Experten zu einer Vitamin-Behandlung,
denn nicht immer ist ein Ausgleich allein über die Ernährung
möglich. Forscher der Universität Jena konnten
schon vor einigen Jahren nachweisen, dass beispielsweise
die als Arzneimittel zugelassene Vitaminkombination Medyn
forte, die sich aus hochkonzentrierter Folsäure, Vitamin
B6 und B12 zusammensetzt, einen erhöhten Homocysteinspiegelwieder
wirksam senken und somit Gefäßerkrankungen vorbeugen
kann.
Noch günstiger wäre es natürlich, es gar nicht
erst zu Gefäßschädigungen durch Homocystein
kommen zu lassen. Neben einer frühzeitigen und lebenslangen
Verbesserung der Vitaminversorgung gehört dazu auch,
den Genuß von tierischen Fetten einzuschränken,
auf das Rauchen zu verzichten und sich regelmäßig
durch leichte sportliche Aktivitäten etwas Bewegung
zu verschaffen.
Download
der Broschüre
Risiko Homocystein des Deutschen Grünen Kreuzes hier
klicken |
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Kaugummi
kann Schuld sein
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Bei
Patienten mit Darmproblemen, chronischen Durchfall und
deutlichem Gewichtsverlust sollte auch an Sorbit
gedacht
werden, wie ein Fall aus Berlin zeigte.
Die
21-jährige
Patientin litt seit acht Monaten an Diarrhö und diffusen
Bauchschmerzen. Vier bis zwölfmal pro Tag hatte sie
wässrigen Stuhlgang.
Zu diesem Zeitpunkt wog sie 40,8
Kilogramm bei einem BMI von 16,6. Das Labor ergab eine Hypoalbuminämie
, die weiteren Parameter waren normal. Koloskopie und Gastroskopie
zeigten keinen Befund.
Auffällig dagegen war die tägliche
Stuhlmenge von bis zu 1900 Gramm pro Tag. Die Elektrolyt-Analyse
lenkte schließlich den Verdacht auf osmotisch wirkende
Laxanzien. Bei einer genauen Befragung nach den Ernährungsgewohnheiten
stellte sich heraus, dass die jungs Frau große Mengen
zuckerfreien Kaugummi kaute und damit auf eine tägliche
Sorbit-Dosis von 18 bis 20 Gramm kam.
Nachdem sie völlig
auf Sorbit-haltige Lebensmittel und Süßigkeiten
verzichtete, klang die Diarrhö ab. Nach einem Jahr
war ihr Stuhlgang immer noch normal und sie hatte sieben
Kilogramm
zugenommen, schreibt die Praxis Depesche.
Sorbithaltige
Süßigkeiten
sind in den westlichen Ländern beliebt, da sie weniger
Kalorien haben und vermutlich seltener Karies verursachen
als zuckerhaltige. Oft ist den Konsumenten der abführende
Effekt nicht bewusst und sie glauben an gastrointestinale
Probleme.
(Quelle: zm 98, Nr.22, 16.11.2008) |
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Ultraschall
sagt Erfolg von Zahnimplantaten voraus
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Mit
einem neuen Ultraschalltest könnten Ärzte
zukünftig die Qualität des Kieferknochens prüfen,
um den Erfolg einer Zahnimplantation vorherzusagen.
Dies
zeigen aktuelle tierexperimentielle Untersuchungen anhand
großer Treffsicherheit. Die Deutsche Gesellschaft
Ultraschall in der Medizin (DEGUM) bewertet das Verfahren
als viel versprechenden
Ansatz für die kieferchirurgische Praxis.
Ob
künstliche
Zähne sich langfristig im Kiefer verankern lassen,
hängt
vor allem vom Zustand des Knochens ab: Im vorderen Bereich
des Unterkiefers sind die Bedingungen meist ideal. Doch
im Oberkiefer ist der Knochen von Natur aus weniger dicht.
Ob
hier ein Implantat hält, spürt der Zahnarzt oft
erst beim Bohren oder wenn er das Gewinde für das
Implantat in den Knochen schneidet.
Und auch dieser Eindruck
kann trügen: „Es
fehlt eine verlässliche Methode, um schon vor dem
zahnärztlichen
Eingriff den Erfolg einer Zahnimplantation vorherzusagen",
sagt Professor Dr. med. Dr. med. dent. Robert Sader von
der Klinik für Kiefer und Plastische Gesichtschirurgie
am Universitätsklinikum Frankfurt.
Eine Lösung
bietet laut DEGUM die Bestimmung der Dichte des Knochens
mittels
Ultraschall. Denn die Ausbreitung von Ultraschallwellen
im Knochengewebe hängt von dessen Dichte ab: Je stabiler
der Knochen, desto schneller durchdringen ihn die Wellen.
In der Diagnostik der Osteoporose wird diese Messung der
Ultraschall-Transmissionsgeschwindigkeit (UTG) bereits
mit Erfolg eingesetzt.
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Karies
durch Süßes aus Nuckelflasche
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Kinderzahnärzte sehen
im Dauernuckeln an Trinkflaschen oder Lerntassen die Hauptursache
frühkindlicher Karies.
„
Frühkindliche Karies kann zu schwerwiegenden Entwicklungsstörungen
in verschiedenen Bereichen führen", sagte der Leiter
der Abteilung Kinderzahnheilkunde des Universitätsklinikums
Dresden, Professor Norbert Krämer.
Unbehandelt
könne
es zur „regelwidrigen Kiefer-Entwicklung" kommen,
die Auswirkungen auf Ernährungsverhalten und Sprachentwicklung
habe.
Mit einem Kinospot, Plakaten und Aufklebern unter dem Slogan „Zuckerfrei!" werden
Eltern davor gewarnt, Kindern gesüßte Getränke
in Nuckelflaschen zu geben. Laut der Aufklärungs-kampagne
des sächsischen Gesundheitsministeriums und der Landesarbeitsgemeinschaft
für Jugendzahnpflege sollte man ab dem ersten Geburtstag
- wenn die Kinder Zähne haben – auf Getränke
mit Zucker und Muttermilch verzichten. Auch sie enthalte den
für Zähne schädlichen Milchzucker. Wissenschaftliche
Studien gehen davon aus, dass mehr als ein Viertel der Dreijährigen
in Deutschland unter frühkindlicher Karies leidet.
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Handy
als Ursache von Hand- und Gesicht-Ekzem
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Nickel
ist das wichtigste Kontaktallergen. Die „Nickel-Direktive" der
EU von 1994 sollte die Betroffenen vor direktem und anhaltendem
Kontakt der Haut mit nickelhaltigen Produkten schützen.
An Handys hatte man dabei nicht gedacht.
Ein 19jähriges Mädchen kam mit einer ausgeprägten
Dermatitis beider Hände und Unterarme, am Na bel und an
der rechten Wange vor dem Ohr in die Praxis. Die Form dieses
Ekzems entsprach ihrem Mobiltelefon. Die junge Frau benutzte
ihr Handy nur am rechten Ohr. Man empfahl ihr, öfter die
Seite zu wechseln.
Beim nächsten Termin fand sich auch auf
der linken Wange ein Ekzem, das dieselbe Form aufwies wie das
zuvor beschriebene. Der Patchtest ergab eine Nickel-Allergie.
Der Dimethylglyoxim-Test an zwei verschiedenen Stellen der Handyoberfläche
bestätigte eine signifikante Nickel-Freisetzung. Das Mobiltelefon
wurde durch ein anderes ohne Metallkomponente ersetzt.
Die Hersteller
von Mobiltelefonen sollten auf das Problem von Nickel-Allergien
in diesem Zusammenhang aufmerksam gemacht werden, so die Derma-Depesche
08/07. |
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Vitamine
und ihr Einfluss auf die Entstehung von Mundhöhlenkrebs
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Die
aktuelle Ausgabe des international Joumal of Cancer berichtet
unter anderem über einen verkürzten
Enzymrezeptor, der die krebsartige Transformation von Zellen
blockiert Ein zweites Thema des Hefts sind Vitamine und deren
Einfluss speziell auf Mundhöhlenkrebs. In einer dritten
Studie kontrollierten die Autoren den Erfolg einer Immuntherapie
gegen Krebs mit Hilfe von markierten dendritischen Zellen.
Das Protein Ras ist eine zentrale Schaltstelle für die Regulation
der Signalübertragung und des Zeltwachstums. In vielen Tumoren
treten Mutationen in diesem Signalprotein auf. Der genaue Mechanismus
der Ras-bedingten Krebsentstehung ist jedoch noch nicht bekannt.
Bodil Bjorndal und Kollegen von der norwegischen Universität
Bergen identifizierten einen Faktor, der Zellen, die mutiertes
Ras enthalten, vor der Entartung zu Krebs bewahrt: eine verkürzte
Form des Enzym-Rezeptors Rackl. Möglicherweise verhindert
Rackl, dass die Proteinkinase C, eine weitere Komponente der
Ras-Signalübertragung, das Signal weiterleitet. Rackl scheint
somit eine Schlüsselfunktion im Ras-vermittelten Signalweg
zu haben .
Tabak löst oxidative Schäden der DNA aus und ist dadurch
der bedeutendste Risikofaktor für Mundhöhlenkrebs.
Die Vitamine A, C und E sowie Karotinoide, die in Form von Früchten
und Gemüse konsumiert werden, wirken antioxidativ. Nancy
Nairi Maserejian und Kollegen überprüften, welche Effekte
diese in der Nahrung vorkommenden Vitamine in Kombination mit
Tabakkonsum auf die Entstehung von Mundhöhlenkrebs haben.
Auch die Wirkung von Vitaminen, die als Nahrungsergänzungsmittel
eingenommen werden, wurden mit einbezogen. Im Rahmen einer Studie
an 42.340 Männern zwischen 1986 und 2002 wirkte in Nahrungsmitteln
enthaltenes, nicht aber nahrungsergänzendes Vitamin C in
50 Prozent der Fälle der Mundhöhlenkrebs-Entwicklung
entgegen.
Alpha-Karotin und Beta-Cryptoxanthin wirkten sowohl
in Formvon Nahrungsmitteln, als auch in Nah rungsergänzungsmitteln
vorbeugend gegen Mundhöhlenkrebs. Vitamin E und Beta-Karotinoide
hingegen verstärkten das Vorkommen von Mundhöhlenkrebs,
besonders dann, wenn Raucher die Vitamine in Formvon Nahrungsergänzungsmitteln
konsumierten
[Maserejian, N. etal.: Prospective Studyof vitamins
C, E and A and carotinoids and the risk of oral premalignant
lesions in men,lnternational Journal of Cancer, Vol.120 (5):
970-977, 2007].
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Zahnschäden
durch Piercings können teuer werden!
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Wer
sich eine Tätowierung oder ein Piercing hat stechen lassen
oder wer sich für eine Schönheitsoperation entschieden
hat, der muss die mit dem Gesundheitsrisiko verbundenen Kosten
bald selbst tragen. Einer der Eckpunkte der geplanten Gesundheitsreform
der Großen Koalition, die das Kabinett bereits gebilligt
hat, besagt, dass die Krankenkassen die Folgekosten von kosmetischen
Eingriffen - etwa bei Komplikationen - nicht mehr übernehmen
sollen.
Das
sei im Prinzip richtig, sagte dieVizepräsidentin der
Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie
(DGPW), Professorin Margita Flügel, in der Praxis
aber nur schwer durchzusetzen. Es fehle die klare Abgrenzung,
was wirklich Folge eines derartigen Eingriffs sei,
etwa bei
einer nachfolgenden Hepatitis-Infektion.
Daher
rät die DGPW dazu, sich vor einem solchen Eingriff unbedingtvon
einem kompetenten Arzt beraten zu lassen. „Die Patienten
sollten unbedingt einen Mediziner fragen, der sich bei einer
der renommierten Fachgesellschaften hat fortbilden lassen",
betonte Professor Dr. Peter Vogt, Direktor der Abteilung
Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH) und Generalsekretär der DGPW,
Mitte August auf einer Pressekonferenz in der MHH.
Folgekosten
bei mehr als 50 Millionen Euro
Das
Bundesgesundheitsministerium hatte die Folgekosten (und damit
das Einsparpotenzial für das Gesundheitssystem) auf 50
Millionen Euro geschätzt. Diese Summe sei aber viel zu
niedrig gegriffen, sagte Professor Dr. Dr. NilsClaudius Gellrich,
Direktor der MHH-Abteilung Mund-, Kiefer-Gesichtschirurgie
und Mitglied des Beirats der DGPW.
„Denken
Sie nur an die Folgeschäden, die Piercings im Mundbereich
an den Zähnen verursachen", gab er ein Beispiel.
Professor Dr. Rolf Winter, Direktor der MHH-Abteilung Augenheilkunde,
nannte als Beispiel falsch ausgeführte Lidkorrekturen,
die zu erheblichen Schädigungen des Auges führen
können.
Laut
Zahlen der Fachgesellschaften werden allein im Deutschland
im Bereich der Plastischen Chirurgie eine Million Operationen
pro Jahr durchgeführt 150.000 Eingriffe im Gesicht, 160.000
an der Brust, 140.000 am restlichen Körperstamm und 210.000
an den Extremitäten.
Die Eingriffe reichen dabei von der Korrektur abstehender Ohren über Gesichtsimplantate
und Faltenglättungen bis zu Laserbehandlung und Unterspritzungen. |
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Der
regelmäßige Zahnarztbesuch
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Wohl
jeder möchte sein strahlendes Lächeln behalten,
und das möglichst ein Leben lang. Wer deshalb ein
Bonusheft führt und regelmäßig zum Zahnarzt
geht, kann zusätzlich manchen Euro sparen! Mit dem
regelmäßigen Gang zum Zahnarzt erreicht man
bei geringem Aufwand viel für die Zahn- und Mundgesundheit.
Mancher schiebt den Termin dann aber doch ganz gerne vor
sich her. Hoffentlich gehören Sie nicht auch dazu!
Schauen Sie lieber noch einmal in Ihrem Bonusheft nach
und fragen Ihre Familienangehörigen, wann sie das
letzte Mal beim Zahnarzt waren.
Das
Bonusheft soll daran erinnern, dass Sie wieder einen Vorsorgetermin
vereinbaren müssen. Bei der wichtigen Kontrolluntersuchung
können eventuelle erste leichtere Erkrankungen früh
erkannt und dementsprechend mit relativ geringem Aufwand behandelt
werden. Wenn doch einmal eine Krone oder Zahnersatz (eine Brücke
oder eine Prothese) notwendig wird, belohnt die Krankenkasse
diejenigen, die die Kontrolluntersuchung regelmäßig
wahrgenommen haben: Der Festzuschuss zum Zahnersatz erhöht
sich beträchtlich.
Festzuschuss plus 20 Prozent Bonus!
Das
Bonusheft ist entscheidend.
Können Sie nachweisen, dass Sie in den vergangenen fünf Jahren jährlich
(sind Sie unter 18: halbjährlich) beim Zahnarzt waren, erhöht sich
die Zuzahlung der Krankenkasse um 20 Prozent, können Sie sogar regelmäßige
Zahnarztbesuche in den vergangenen zehn Jahren belegen, erhalten Sie einen
um 30 Prozent höheren Festzuschuss!
Festzuschuss
plus 30 Prozent Bonus!
Ein
Beispiel:
Ein fehlender Backenzahn soll durch eine Brücke ersetzt werden. Der Festzuschuss
liegt bei beispielsweise 350 €. Der gleiche Betrag wäre dann übrigens
auch 2005 für eine Brücke erstattet worden. Belegt das Bonusheft
den Zahnarztbesuch über fünf Jahre, liegt der erhöhte Festzuschuss
bei 420 €, sind zehn Jahre belegt, zahlt die Krankenkasse sogar 455 €.
Noch mehr für die Zahngesundheit tun! Um den Bonus zu erhalten, müssen
Sie nur einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen und regelmäßige
Zahnpflege nachweisen. Fehlt allerdings für ein Jahr der Beleg, geht der
Bonus verloren!
Eine strenge Regelung?
Nein!
Denn Experten empfehlen, mindestens zweimal im Jahr zum Zahnarzt zu gehen.
Legen Sie die für Sie passenden Zeitabstände gemeinsam mit Ihrem
Zahnarzt fest.
Übrigens: Eine Praxisgebühr wird auch bei zwei reinen
Kontrolluntersuchungen im Jahr nicht erhoben! |
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Quecksilberbelastung
kann zur Alzheimer-Erkrankung führen
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Quecksilberbelastung
kann zur Alzheimer-Erkrankung führen!!!
In
einer aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichung
kommen Forscher des Instituts für Umweltmedizin und
Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg
zu dem Ergebnis, dass Quecksilber eine ursächliche Bedeutung
bei der Alzheimer-Erkrankung zukommen kann.
Die
Freiburger Ärzte am Uni Zentrum Naturheilkunde Freiburg
können nun anhand einer Blutmessung einen der möglichen
Risikofaktoren bestimmen.
„ Das bedeutet, dass besondere Risikogruppen Quecksilber, beispielsweise
aus Amalgamfüllungen, meiden sollten", so Dr. med. Johannes Haumann,
Leiter des Uni-Zentrums Naturheilkunde Freiburg.
Von
der Alzheimer-Erkrankung sind heute fast 50 Prozent der über
85-jährigen Personen in Industrieländern betroffen,
bis 2050 wird insgesamt mit einer Vervierfachung gerechnet,
was zu weiteren erheblichen Belastungen im Gesundheitssystem
führen wird.
Frühere Arbeiten hatten ergeben, dass nicht das Alter die Ursache der
Erkrankung ist, sondern nur eine Bedingung. |
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Kügelchen
gegen empfindliche Zähne
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Für
Menschen, die an überempfindlichen Zähnen leiden,
soll es bald hochtechnologische Hilfe geben:
Britische
Wissenschaftler wollen das Zahnbein mit Nanokügelchen
verstärken und so den Schmerz stoppen.
Winzige
Kügelchen aus einem Material namens Hydroxylapatit
könnten Schluss machen mit schmerzempfindlichen Zähnen:
Die Nanoteilchen sollen die winzigen Löcher im Zahnbein,
dem sogenannten Dentin, verschließen und damit die
Zähne unempfindlicher gegen Kälte, Hitze und
verschiedene Chemikalien machen. Über ihre Idee berichteten
Jonathan Earl und seine Kollegen von der University of
Leeds auf einer Konferenz von Nanowissenschaftlern in der
britischen Stadt.
Zähne
werden überempfindlich, wenn das normalerweise vom Zahnschmelz
bedeckte Zahnbein offen liegt. Es besteht aus winzigen, flüssigkeitsgefüllten
Kanälchen, die vom Nervenende im Zentrum des Zahns nach
außen führen. Kommen diese Kanäle mit Hitze,
Kälte, Süßem oder auch Saurem in Kontakt,
bewegt sich die Flüssigkeit und reizt dabei den Nerv.
Die Folge ist ein scharfer, stechender Schmerz. Earl und
seine Kollegen haben nun jedoch eine elegantere Lösung
entdeckt: Sie stellten fest, dass Kügelchen im Nanomaßstab
die Löcher weit besser und effektiver verstopfen können
als die Fluoridbehandlung. Dadurch wird der Flüssigkeitsfluss
in den Kanälen reduziert und die Schmerzen verschwinden.
Lediglich
die Herstellung der Nanokügelchen muss noch optimiert
werden, berichteten die Forscher. Durch eine Veränderung
des pH-Wertes bei der Produktion gelang es ihnen bereits,
statt der sonst entstehenden stäbchenförmigen Kristalle
rundere, kleinere Partikel zu erhalten, die aber bislang
noch zu groß für die Zahnbehandlung sind.
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Eltern
müssen Kinderzähne nachputzen
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Erst
Schulkinder sind zu effektiver Zahnpflege fähig!
Eltern
müssen Kinderzähne nachputzen!
Kinder
im Kindergartenalter sind besonders stolz, wenn sie sich
schon selbstständig die Zähne putzen können.
Doch Eltern sollten sich dabei nicht in falscher Sicherheit
wiegen. Denn
in diesem Alter sind die motorischen Fähigkeiten der
Kinder noch nicht so ausgeprägt, dass ein effektives
Zähneputzen möglich ist, Allgemein
gilt, dass Kinder erst dann die Zähne richtig reinigen
können, wenn sie zum Beispiel flüssig schreiben
können, das heißt, ab dem zweiten bis dritten
Schuljahr. Deshalb müssen Eltern die Zähne „nachpflegen",
indem sie abends alle Zähne ihres Kindes von allen Seiten
säubern. Dabei ist es unerheblich, wirklich zeitlich „nach" dem
Kind zu putzen. Die Zähne können auch zuerst vom
Erwachsenen gesäubert werden. Schon
im Kleinkindalter wollen die Kinder selbst putzen, denn Zähneputzen
ist (dann noch) interessant und macht Spaß, vor allem
mit Kinderzahnpasta und Kinderzahnbürste. Dass die bisherigen
Aufforderungen an die Eltern zum Nachputzen sowenig fruchten,
mag daran liegen, dass die Erwachsenen nicht wissen, wie
sie dies am besten tun sollen. Daher sollten sich die Eltern
dies in der Zahnarztpraxis zeigen lassen. Das richtige Handhaben
der Zahnbürste in einem fremden Mund ist nicht so einfach
und muss genauso geübt werden wie das Putzen der eigenen
Zähne. Bis zum zweiten Geburtstag ist es ausreichend,
einmal täglich zu putzen, danach steht die Reinigung
der Zähne mindestens zweimal täglich an. |
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Bohren
muss nicht mehr sein! Neue
Kariesbehandlung!
Japanische
Forscher haben einen künstlichen
Zahnschmelz entwickelt, mit dem sich kleine Löcher ohne die
herkömmliche Prozedur füllen lassen. Damit
könnten Bohrgeräusche im Wartezimmer des Zahnarztes
bald der Vergangenheit angehören. Forscher
des Dental Institute in Tokio berichten dass sich mit der
weißen Paste schnell kleine Löcher reparieren
lassen. Chemisch und strukturell ähnle sie dem natürlichen
Zahnschmelz. Durch sogenanntes nanokristallines Wachstum
fügt sich die künstliche Schmelzmasse optimal in
den natürlichen Zahnschmelz ein. Nach 15 Minuten schließen
sich bereits kleinere Lücken in der Oberfläche
des Zahnes. Bislang
wurden Schadstellen im Zahn ausgebohrt und dann mit künstlichen
Substanzen (zB.: Amalgam) gefüllt. Bei der Behandlung
mit der Paste könne vermieden werden dass gesunde Zahnsubstanz
entfernt werden muss. Die
künstliche Schmelzmasse bewirke außerdem einen
langwirkenden Schutz vor Karies durch
eine Stärkung der natürlichen Schmelzschicht. |
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Deutsche
müssen mehr trinken
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Weniger
als zwei Liter ist gesundheitsschädlich! Deutsche
müssen mehr trinken!
Etwa
die Hälfte der Bundesbürger (51 Prozent) trinken
täglich weniger als zwei Liter Flüssigkeit und
gefährden damit langfristig ihre Gesundheit.
Dies
ist das Ergebnis einer repräsentativen Emnid Umfrage
unter bundesweit 2 000 Menschen, die die Essener Betriebskrankenkasse
ktp in Auftrag gegeben hat.
Frauen
seien stärker betroffen als Männer, berichtete
die ktp BKK: Während 56 Prozent der Männer angaben,
mehr als zwei Liter täglich zu trinken, waren dies bei
den Frauen nur 42 Prozent.
Je älter
die Menschen werden, desto weniger trinken sie der Umfrage
zufolge. 52 Prozent der 14- bis 29-Jährigen gaben einen
Konsum von mehr als zwei Litern an, dagegen waren es bei
den Senioren über 60 Jahren nur noch 44 Prozent.
Menschen,
die dauerhaft zu wenig trinken, riskieren ernsthafte Erkrankungen
wie Nierensteine und Thrombosen.
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Zahnhartsubstanzdefekte
durch säurehaltige Getränke !!!
Alcopops
sind inzwischen als Einstiegsdroge in die Kritik geraten,
sollen hier aber als „saure Sünde" nicht
wegen des Alkoholgehalts, sondern wegen ihres Säuregehaltes
und damit der Erosionsgefahr genauer unter die Lupe genommen
werden.
Der
Verlust der Zahnhartsubstanz als Folge geänderter
Konsumgewohnheiten gewinnt im zunehmenden Maß an
Bedeutung.
Durch die Umstellung des Lebensmittelangebotes in den letzten 30 Jahren hat
das Phänomen der dentalen Erosion an gesunder Zahnhartsubstanz sowohl
hinsichtlich prophylaktischer Maßnahmen als auch des restaurativen Bedarfes
erheblich an Bedeutung gewonnen.
Zu den Mundgesundheitszielen für Deutschland bis zum Jahre 2020 zählt
folglich auch eine verstärkte Ernährungsberatung durch den Zahnarzt,
um eine deutliche Reduzierung des Zuckerverzehrs mit Verringerung der Prävalenz
früh auftretender Karies zu erreichen sowie spätere erosive Zahnhartsubstanzdefekte
durch den vermehrten Konsum von Softdrinks zu vermeiden.
Moderne
Getränke: Softdrinks und Alcopops.
In
den letzten Jahrzehnten ist es nahezu zu einer Verdoppelung
des Pro-Kopf-Verbrauchs von Softdrinks (Limonaden, coffeinhaltige
Erfrischungsgetränke, kohlensäurehaltige Fruchtsaftmischungen)
gekommen, mit einem heutigen geschätzten Pro-KopfVerbrauch
von etwa 40 Litern/Jahr.
Neben
diesen Getränken haben in den letzten Jahren alkoholische
Erfrischungsgetränke (Alcopops) gerade bei Jugendlichen
einen hohen Beliebtheitsgrad errungen. Zur Geschmacksverstärkung
wurden vielen Softdrinks und Alcopops säurehaltige
Zusätze wie Zitronensäure, Phosphorsäure,
Ascorbinsäure, Kohlensäure oder auch Weinsäure
beigefügt, so dass die pH-Werte der Softdrinks in
der Regel zwischen 2,4 und 4,0 liegen und die pH-Werte
der Alcopops zwischen 2,2 und 3,7 liegen. Der versteckte
Alkoholgehalt der Alcopops macht diese Getränke als „Einstiegsdroge" für
den Alkoholkonsum gerade bei jugendlichen sehr gefährlich.
In
zahlreichen klinischen Studien sind die erosiven Eigenschaften
verschiedener Nahrungsmittel und Getränke belegt worden.
Die Anzahl der Zahnhartdefekte weist heute eine steigende
Tendenz auf, da es insbesondere in den letzten zehn Jahren
zu einer enormen Umsatzsteigerung von Limonaden, kohlensäurehaltigen
Getränken und entsprechenden Diätgetränken
gekommen ist. |
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Neue
Zähne aus Stammzellen
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Medizinische
Sensation: Neue Zähne aus Stammzellen!
Britische
Forscher haben in Tierversuchen nachgewiesen, dass sie
mit Hilfe von Stammzellen neue Zähne züchten können.
Der "entscheidende
Vorteil" bei dieser Vorgehensweise sei, "dass
ein Lebendiger Zahn das umliegende Gewebe sehr viel besser
erhalten kann als eine künstliche Prothese",
zitiert die britische Rundfunkanstalt BBC den Genforscher
Prof. Dr. Paul Sharpe (King's College London, England).
Bei
der Methode wird in den Kiefer eine eigens dafür programmierte
Stammzelle eingepflanzt, aus der sich darin ein Zahn entwickelt.
Den Angaben zufolge dauert dies etwa zwei Monate. Bevor
die Technik vermarktet werden kann, brauchen die Forscher
dem Bericht zufolge noch mindestens fünf Jahre. Ein
nachgezüchteter echter Zahn würde demnach nicht
mehr kosten als ein künstlicher Zahn.
Sharpe
und seine Mitarbeiter vom Zahnmedizinischen Institut des
King's College in London haben für ihre Entdeckung
500.000 Pfund (rund 750.000 Euro) erhalten. Weitere Informationen: www.kcl.ac.u |
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Soft-Drinks
schaden Ihren Zähnen
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Soft-Drinks
schaden Zähnen !!!
Zähne stehen
Säureattacken von Cola und Orangen-Saft hilflos gegenüber.
Zu
diesem Schluss kamen jetzt Materialwissenschaftler der
Universität Jena. Prof. Dr. Klaus Jandt: "Durch
regelmäßigen starken Konsum solcher Soft-Drinks
wird die Struktur des Zahnschmelzes nach und nach so geschwächt,
dass er erweicht und schließlich kleine Teile herausbrechen." Für
die Studie wurden Zahnschmelzproben aus extrahierten Backenzähnen
in kleine Stücke geschnitten und in eine Trägerzahnspange
eingesetzt.
Diese
Spange wurde von einem Probanden getragen, der dann Wasser,
Orangensaft und eine Zitronensäurelösung,
deren Säuregehalt dem bekannter Soft-Drinks entspricht,
trank. Nach dem Konsum eines Viertelliters des jeweiligen
Getränks, wurde mit dem so genannten Nanoindenter
(einer hauchdünnen Metallspitze) die Zahnschmelzerweichung
gemessen.
Ein viertel Liter Orangensaft bewirkte bereits eine deutliche Erweichung an
den Zähnen. Nur Wasser zeigte keinen erosiven Effekt.
"Wichtiger
Faktor für die Tiefe der Erosion ist der pH-Wert des
Getränkes und wie häufig man diese sauren Soft-Drinks
konsumiert, erklärt Jandt. "Zahnfreundlichere
Softdrinks könnten Kalzium enthalten, das nachweislich
zum Aufbau der Zähne beiträgt." |
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Ohne
Röntgenstrahlung Löcher im Zahn erkennen
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Neues
Verfahren zur Untersuchung von Zähnen !
Kanadische
Wissenschaftler haben ein neues Verfahren zur Untersuchung
von Zähnen entwickelt, das mit Laserlicht anstelle
stelle von Röntgenstrahlen arbeitet.
Der
Zahn wird mittels infrarotem Laserlicht aufgeheizt und
strahlt dadurch selbst Infrarotlicht aus. So wird das Innere
eines Zahns bis zu einer Tiefe von fünf Millimetern
abgebildet und Löcher in ihrer Entstehungsphase aufgespürt.
Die Wissenschaftler von der Universität von Toronto benutzten für
ihre Experimente einen gewöhnlichen Halbleiterlaser, der Licht im infraroten
Bereich des Spektrums mit einer Wellenlänge unterhalb eines Mikrometers
aussandte. Dieses Infrarotlicht kann die äußeren Schichten des Zahnschmelzes
durchdringen und den Zahn somit aufheizen.
Das von dem erwärmten Zahn ausgestrahlte Infrarotlicht wird dann von einer
Computersoftware zu einem Bild verarbeitet. Die Stärke des Laserstrahls
wird zudem mit einem Verstärker moduliert.
Die
großen Modulationsfrequenzen von ungefähr 700
Hertz eignen sich besonders gut zum Aufspüren von
Rissen in der Oberfläche des Zahns. Die kleineren
Frequenzen im Bereich von wenigen Hertz machen Lücken
im Zahninnern sichtbar. |
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